How to Tell if Weed Has Gone Bad - DynaVap.eu

Woran man erkennt, dass Gras schlecht geworden ist

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du Trichome oder Schimmel siehst, kannst du einige der Blüten, Blätter oder Stängel vorsichtig auseinanderbrechen. Blätter, die von Schimmel oder Mehltau befallen sind, sterben schnell ab und trocknen sehr schnell aus.

Wir alle möchten sicherstellen, dass wir das Beste aus unserem Weed herausholen. Unter idealen Lagerbedingungen kann Cannabis bis zu zwei Jahre haltbar sein. Es stimmt zwar, dass die THC-Potenz und die Terpen-Aromen mit der Zeit nachlassen, aber das ist eher ein langsames Verblassen als ein schneller Rückgang. Weed, das nicht richtig gelagert wurde, ist jedoch nicht nur weniger potent, sondern kann auch potenziell schädlich sein – insbesondere, wenn sich bereits Schimmel gebildet hat.

Anders als Packungen mit Gummis oder Fläschchen mit Tinkturen haben getrocknete Blüten oft kein Verfallsdatum. Wie findest du also heraus, ob der alte Vorrat, der seit Längerem in der dunklen Ecke deines Schranks liegt, noch sicher verwendbar ist?

Anzeichen dafür, dass Weed schlecht geworden ist

Die gute Nachricht ist: Es ist ziemlich einfach festzustellen, ob dein Weed alt geworden ist. Du brauchst weder spezielle Geräte noch ausgefallene Technik – deine fünf Sinne reichen völlig aus. Weed, das seine beste Zeit hinter sich hat, verrät sich meist durch Geruch, Aussehen, Haptik, Klang und Geschmack.

Hier ist unser Leitfaden, der dir dabei hilft festzustellen, ob Weed schlecht geworden ist.

Geruch

Würde eine Rose unter einem anderen Namen genauso süß duften? Sowohl erfahrene Cannabis-Kenner als auch Cannabis-Neulinge kennen den unverwechselbaren Geruch von frischem Weed. Ob du medizinisches Marihuana oder Weed zu Freizeitzwecken nutzt: Frisches Cannabis verströmt einen unverkennbar kräuterigen, erdigen, sogar skunkigen Geruch. Diese intensiven Aromen sind gute Anzeichen dafür, dass dein Cannabis noch voller aktiver Terpene steckt. Terpene sind flüchtig, das heißt, sie beginnen sich zu verflüchtigen, wenn die Cannabispflanze UV-Licht oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist.

Altes Marihuana hingegen hat nicht mehr dieses frische, aromatische Bouquet. Cannabis mit anderen starken Gerüchen kann jedoch tatsächlich verdorben sein. Schimmel und Mehltau können Stoffe freisetzen, die charakteristische Gerüche haben – etwa wie ein feuchter Keller oder ein muffiger Schrank. Auch chemische Gerüche können ein Zeichen dafür sein, dass dein Weed nicht sicher zu rauchen ist, weil es mit Pestiziden getränkt wurde. Wenn du beim Riechen deines Weeds etwas Synthetisches wahrnimmst, kann das ebenfalls ein Warnsignal sein.

Kurz gesagt: Der Geruchstest ist eine supereinfache Methode, um herauszufinden, ob mit deinem Weed etwas nicht stimmt.

Aussehen

Ein altes Sprichwort empfiehlt, ein Buch nicht nach seinem Einband zu beurteilen. Wenn es jedoch darum geht, Cannabis zu beurteilen, kannst und solltest du genau das tun. Weed, das in einer übermäßig feuchten oder nassen Umgebung gelagert wurde, hat keine ausreichende Belüftung und bietet daher einen idealen Nährboden für Schimmel und Mehltau. Das Vorhandensein von Schimmel oder Mehltau sind klare Anzeichen dafür, dass dein Weed-Vorrat entsorgt werden sollte.

Im Allgemeinen wächst Schimmel oft über die Cannabis-Trichome, also die haarähnlichen Drüsenstrukturen, die die Buds und Blüten von Cannabis bedecken. Cannabis-Trichome sind trüb und klebrig. Beachte jedoch, dass Schimmel und Mehltau ähnlich aussehen können. Schimmel und Mehltau sind ebenfalls oft trüb oder weiß, lassen sich aber von Trichomen unterscheiden, da sie ein pudriges, schmutziges Erscheinungsbild haben. Schimmel und Mehltau können auch wie dunkle, pelzige Flecken, Staub oder wie ein Spinnennetz aussehen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du Trichome oder Schimmel siehst, kannst du einige der Blüten, Blätter oder Stängel vorsichtig auseinanderbrechen. Blätter, die von Schimmel oder Mehltau befallen sind, sterben schnell ab und trocknen sehr rasch aus. Stängel, die von Schimmel befallen sind, werden braun und brüchig. Im Inneren der Buds ist ein verräterisches Zeichen dafür, dass Schimmel Spuren hinterlassen hat, dass der zentrale Blütenstand (die Cola) hellgrau, trocken und wattartig geworden ist.

Wenn du eines dieser Anzeichen an deinem Marihuana bemerkst, wirf es weg. Das Rauchen oder Verschlucken von Schimmel kann dich krank machen. Warum das so ist, erklären wir in späteren Abschnitten.

Gefühl

Auch wenn die Vorstellung, dein Weed zu fühlen, vielleicht etwas esoterisch klingt, ist die Wahrheit, dass der Tastsinn sehr viel verrät. Eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass dein Weed seine beste Zeit hinter sich hat, ist, dass es sich sehr trocken, staubig und bröselig anfühlt. Altes Cannabis zerfällt mit minimalem Aufwand zu feinem Pulver, wobei die Pflanze zwischen den Fingern regelrecht zu zerfallen scheint.

Wenn du deine Buds auseinanderziehst, kann das ebenfalls weitere hilfreiche Hinweise liefern. Wenn sich deine Blüten innen übermäßig feucht, schwammig oder matschig anfühlen, bildet sich wahrscheinlich Schimmel oder Mehltau – oder es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie anfangen, Sporen zu bilden.

Geräusch

Wie Tastsinn, Geruch und Sehen liefert auch das Hören nützliche Hinweise. Nimm einen Stängel und brich ihn durch. Hörst du ein klares Knacken? Bricht er sauber in zwei Teile? Blüten und Stängel, die richtig getrocknet und ausgehärtet wurden, knacken beim Brechen. Dieses Knacken ist ein Geräusch, das darauf hindeutet, dass die Blüte weder zu trocken noch zu feucht ist – sondern genau richtig.

Wenn sich der Stängel oder die Blüte dagegen schwammig anfühlt und beim Auseinanderbrechen kein Geräusch macht, ist sie wahrscheinlich feucht und schimmelig. Wenn das Weed alt und ausgetrocknet ist, macht es ebenfalls kein hörbares Knacken – stattdessen zerbröselt es einfach und knistert zwischen deinen Fingern.

Kurz gesagt: Knacken = gut, Knistern = nicht so gut, kein Geräusch = definitiv nicht gut.

Geschmack

Wer Marihuana häufiger konsumiert, verbindet damit oft einen bestimmten Geschmack oder ein bestimmtes Aroma. Gras, das richtig getrocknet, fermentiert und gelagert wurde, hat ein intensives aromatisches Bouquet. Wenn sich jedoch – wie bereits erwähnt – die Terpene durch falsche Lagerung abbauen, verliert die Blüte sowohl ihren Geruch als auch ihren Geschmack. Alte Blüten sind relativ geschmacklos und fade und haben nicht mehr den markanten, grasigen Geruch, der für frisches Gras typisch ist. Altes Gras kann außerdem zu kratzigem Rauch führen. Sehr altes, trockenes Cannabis reizt beim Inhalieren oft den Hals. Ebenso schmecken Cannabis-Edibles, die verdorben sind, wahrscheinlich seltsam. Wenn du dir unsicher bist, wirf sie weg.

Im Allgemeinen gilt: Wenn du an den Geschmack von Gras gewöhnt bist, merkst du, wenn es nicht mehr gut ist, weil der Geschmacks-Kick fehlt – es schmeckt einfach nicht mehr so, wie es sollte.

Was kann passieren, wenn du abgelaufenes Cannabis konsumierst?

Altes Cannabis zu rauchen ist nicht besonders gefährlich. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass trockenes, krümeliges Gras, das zu lange im Regal gelegen hat, dich kaum high macht oder deine Stimmung stark verändert. Wie eine Studie der Vereinten Nationen zeigte, verliert altes Gras mit der Zeit an Potenz, wobei Delta-9-THC besonders anfällig für Abbau ist.

Laut der Studie sank der Delta-9-THC-Gehalt nach einem Jahr um 16 %, nach zwei Jahren um 26,8 % und nach drei Jahren um 34,5 %. Kurz gesagt: Altes Gras zu rauchen wird dir wahrscheinlich nicht schaden – es wird nur nicht mehr die gleiche Wirkung haben, weder zu Freizeitzwecken noch therapeutisch. Auch CBD-Produkte verlieren mit der Zeit an Potenz.

Das Rauchen von schlechtem Gras – etwa verschimmeltem oder von Mehltau befallenem Gras – kann jedoch potenziell schädlich sein.

Schimmel ist eine Form von Pilz, die in feuchten, luftfeuchten Umgebungen gedeiht. Sobald Cannabis beginnt, Schimmelsporen zu bilden, ist es sehr schwer, sie wieder loszuwerden. Winzige Mengen an Schimmelsporen aufzunehmen, ist nicht übermäßig gefährlich, wenn du gesund bist.

Verschimmeltes Gras kann jedoch deiner Gesundheit schaden, wenn du eine Atemwegserkrankung hast oder dein Immunsystem geschwächt ist. Auch Marihuanakonsumenten, die regelmäßig verschimmeltes Gras konsumieren, bemerken mit der Zeit wahrscheinlich anhaltende gesundheitliche Probleme.

Hier sind einige der Symptome, die durch den Konsum von Gras entstehen können, das verschimmelt ist:

  • Husten
  • Keuchatmung
  • Kurzatmigkeit
  • Engegefühl oder Schmerzen in der Brust
  • Rote, juckende Augen
  • Fieber
  • Lethargie
  • Allergische Reaktion

Abgesehen davon, dass verschimmeltes Gras gesundheitsschädlich ist, ist es auch für Cannabis selbst nicht gut. Schimmel baut die chemische Zusammensetzung der Pflanze schnell ab und verringert ihre Potenz sowie ihren therapeutischen Nutzen. Wenn du irgendein Anzeichen von Schimmel auf deinem Gras findest, wirf es weg. Kontrolliere den Behälter, in dem es aufbewahrt wurde, sorgfältig, um sicherzugehen, dass nicht auch die anderen Blüten verunreinigt wurden.

Tipps zur Cannabis-Aufbewahrung

Cannabis unter den richtigen Bedingungen und in einem verschlossenen Behälter zu lagern, ist das Wichtigste, was du tun kannst, um dein Cannabis zu schützen und seine Haltbarkeit zu verlängern. Diese Aufbewahrungstipps gelten für so gut wie alle Cannabisprodukte: pflanzliche Produkte (Blüten), Harze und Öle, essbare Marihuana-Produkte, Lebensmittel, topische Produkte und Hanfprodukte wie CBD-Öl.

Hier ist unsere Liste mit den besten Aufbewahrungstipps:

Luftfeuchtigkeit kontrollieren

Die optimale Luftfeuchtigkeit in deinem Einmachglas oder luftdichten Behälter sollte zwischen 59 % und 63 % liegen. Bei höherer Luftfeuchtigkeit beginnt sich Schimmel zu bilden. Er kann sich auch entwickeln, wenn es einen großen Unterschied zwischen den Temperaturen tagsüber und nachts gibt.

Du kannst Einweg-Feuchtigkeitspacks wie Boveda-Packs kaufen, die du in deine Vorratsgläser legen kannst, damit du den Feuchtigkeitsgehalt kontrollieren kannst.

Sonneneinstrahlung vermeiden

Achte darauf, dein Cannabis an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern, an dem es keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. UV-Licht kann den Abbau der Terpene, Cannabinoide und nützlichen Verbindungen in Cannabis beschleunigen und so seine Potenz schneller verringern.

Du kannst auch UV-beständige Gläser und Behälter in dunklen Farbtönen kaufen, um dein Cannabis aufzubewahren. Diese sind ideal für lichtempfindliche Produkte wie Cannabis.

Temperatur überwachen – nicht zu heiß und nicht zu kalt

Hitze ist ein weiterer Faktor, der die Haltbarkeit deiner Cannabisblüten beeinflussen kann. Zu viel Wärme kann zur Bildung von Feuchtigkeit und Schimmel führen. Andererseits kann die Lagerung von Cannabis an einem sehr kalten Ort wie Kühlschrank oder Gefrierfach es austrocknen, wodurch Cannabinoide und Terpene abgebaut werden. Die meisten Cannabis-Expertinnen und -Experten sind sich einig, dass die ideale Temperatur für Cannabis in einer eher kühlen Umgebung liegt, also bei etwa 70 Grad Fahrenheit oder 21 Grad Celsius.

Laut der zuvor erwähnten UN-Studie können pflanzliche oder harzige Cannabisprodukte (wie getrocknete Blüten oder Ölprodukte für Vape-Kartuschen) ein bis zwei Jahre stabil bleiben. Das gilt allerdings nur, wenn sie sorgfältig ausgehärtet wurden und trocken, dunkel und bei Raumtemperatur gelagert werden.

Die idealen Lagerbedingungen für Cannabis zu erreichen, kann knifflig sein. Deshalb ist es am besten, dein Cannabis innerhalb von sechs Monaten nach dem Kauf zu konsumieren. Der Konsum von richtig gelagertem Cannabis kann die positiven Effekte verstärken und zu einem intensiveren Erlebnis führen – egal, ob du Cannabis aus medizinischen Gründen nutzt, deine Stimmung heben möchtest oder high werden willst.

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